Feature Release 4.1.10062.0 (August 2026)
Dieses Feature Release bündelt die Änderungen seit 4.1.10056.0. Im Zentrum stehen die einfachere Vorlagenbearbeitung und der direkte Zugriff auf Verzeichnisdaten, ergänzt durch Verbesserungen der Dokumentausgabe und der Office Add-Ins.
Highlights
Felder komfortabler bearbeiten
Der Fields-Editor kennzeichnet ungültige Eingaben direkt. Referenzen auf globalen Code lassen sich in der einfachen Ansicht pflegen. Verweise auf bestehende globale Feldkonfigurationen lassen sich hinzufügen und in einer schreibgeschützten Vorschau ansehen. Kommentare und lesbare Codeblöcke bleiben beim Ansichtswechsel erhalten. Dokumentation.

Vorlageninformationen im Dokument ausgeben
Vorlagenname, Versionslabel und weitere Metadaten lassen sich in Feldern verwenden, beispielsweise für eine nachvollziehbare Fusszeile. Dokumentation.

Quick-Check-Felder einfügen
Zu prüfende Inhaltssteuerelemente lassen sich im Word-Menüband unter «primedocs > Vorlagenbearbeitung» einfügen oder kennzeichnen. Solche Elemente bleiben auch in Word-Textbausteinen erhalten. Dokumentation.


Formulardaten aus LDAP-Verzeichnissen laden
Daten aus LDAP und LDAPS, beispielsweise Active Directory, lassen sich direkt in Formularen nutzen. Für die lokale Domäne ist eine Verbindung über das Prozesskonto ohne separat hinterlegte Zugangsdaten möglich. Dokumentation.

Beispiel mit explizitem LDAPS-Server und Dienstkonto. In der lokalen Domäne können Server, Zugangsdaten und Suchbasis entfallen, sie werden automatisch ermittelt. Explizite Zugangsdaten nur über LDAPS übertragen.
Alle Neuerungen
Web-App
Neu
- Live-Vorschau. Neben dem Vorschaubild lässt sich bei Word-, Excel- und PowerPoint-Vorlagen auf Live-Vorschau umschalten. Das Dokument wird mit den Eingaben im Formular erzeugt und als PDF angezeigt, auch mehrseitig. Für E-Mail-Vorlagen und im Connect-Modus bleibt es beim Vorschaubild. Dokumentation.
Verbessert
- Eingaben vor versehentlichem Schliessen schützen. Beim Klick ausserhalb eines geänderten Objekt-Dialogs erscheint eine Bestätigung. Esc, «Abbrechen» und «X» schliessen den Dialog weiterhin direkt.
Behoben
- Passende Vorlagen anzeigen. Vorlagen und Ordner, die ausschliesslich für Outlook vorgesehen sind, erscheinen nicht mehr in der Web-App.
Office Add-Ins
Behoben
- Word-Formatierung beim Aktualisieren erhalten. Formatvorlagen und Absatzformatierungen bleiben auch in Kopf- und Fusszeilen sowie Tabellen erhalten. Unerwünschte zusätzliche Leerabsätze werden vermieden.
- Datumsfelder zuverlässiger bearbeiten und prüfen. Ungültige manuelle Datumseingaben blockieren den Eigenschaften-Dialog nicht mehr. Quick Check erkennt ausgefüllte Datumsfelder anhand ihres konfigurierten Formats. Auch die PowerPoint-Design-Konvertierung verarbeitet weitere Datumsformate.
- Fehler bei Vorlagenaktionen erkennen. Probleme beim Laden der Vorlagendaten werden sichtbar gemeldet. Fehler beim Aktualisieren eines Dokuments sind als solche erkennbar.
- Werkzeuge in schmalen Seitenleisten erreichen. In der Textbausteinleiste von Word und Outlook bleiben ausgeblendete Werkzeuge über ein Überlaufmenü erreichbar.
- SVG-Bilder in PowerPoint zuverlässig verwenden. Präsentationen mit gebundenen SVG-Bildern lassen sich wieder aktualisieren, etwa beim Einfügen von Folien oder beim Profil- und Sprachwechsel.
- primedocs in PowerPoint erreichbar halten. Der primedocs-Tab bleibt auch nach dem Schliessen der letzten Präsentation sichtbar.
- Korrekte Diagrammfarben. Beschriftungen und weitere Diagrammelemente in PowerPoint und Excel übernehmen die vorgesehenen Designfarben.
- E-Mail-Empfänger und Signaturen zuverlässig einsetzen. Kontakte ohne E-Mail-Adresse verhindern die Empfängervorgaben der Mailvorlage nicht mehr. Standardsignaturen werden auch in Nur-Text-Mails eingefügt.
- Auswahlfelder beim Sprachwechsel aktualisieren. Die Beschriftungen übersetzter Auswahlwerte in Word wechseln mit der Dokumentsprache.
Vorlagen und Dokumenterstellung
Neu
- Vorlageninformationen im Dokument ausgeben. Vorlagenname, Versionslabel und weitere Metadaten lassen sich in Feldern verwenden, beispielsweise für eine nachvollziehbare Fusszeile.
- Bildgrössen in Word vorgeben. Breite und Höhe lassen sich in der Vorlage konfigurieren. Wird nur ein Mass vorgegeben, bleibt das Seitenverhältnis erhalten.
- Quick-Check-Felder einfügen. Zu prüfende Inhaltssteuerelemente lassen sich im Word-Menüband unter «primedocs > Vorlagenbearbeitung» einfügen oder kennzeichnen. Solche Elemente bleiben auch in Word-Textbausteinen erhalten.
- Formulardaten aus LDAP-Verzeichnissen laden. Daten aus LDAP und LDAPS, beispielsweise Active Directory, lassen sich direkt in Formularen nutzen. Für die lokale Domäne ist eine Verbindung über das Prozesskonto ohne separat hinterlegte Zugangsdaten möglich.
Behoben
- Pflichtangaben verlässlich prüfen. Pflichtparameter werden vor einer Datensuche geprüft. In bedingt eingeblendeten Formularbereichen verhindern fehlende Pflichtangaben die Bestätigung, wenn der Bereich aktiv ist.
- Externe Formulardaten robuster verarbeiten. Fehlerhafte Ja/Nein-Werte werden im Suchdialog gemeldet, ohne ihn zu schliessen. Objekte und Objektlisten aus Connect lassen sich über den Code-Datenanbieter zuverlässiger verarbeiten.
- Excel-PDFs mit Kopf- und Fusszeilen. Auch Arbeitsblätter ohne Zellinhalt behalten bei der serverseitigen PDF-Konvertierung ihre Kopf- und Fusszeilen.
- Leerzeichen in formatierten Texten erhalten. Leerzeichen zwischen nebeneinanderliegenden Textabschnitten bleiben bei der HTML-Verarbeitung erhalten.
- Ausgabe mit Hinweisfeldern ermöglichen. Hinweisfelder zusammen mit Ausgabefeldern oder einem Nachfolgedokument-Ziel führen nicht mehr zum Abbruch. Dies betrifft Serienausgabe, Versandsteuerung und die serverseitige Ausgabe über Connect und Web-API.
Administration
Verbessert
- Aktive Client-Versionen genauer erfassen. Office-, Outlook- und Teams-Web-Add-ins sowie die SharePoint-Erweiterung werden als eigene Client-Typen erfasst. Neu bereitgestellte Manifeste liefern zusätzlich ihre Version.
Behoben
- Pakete zuverlässiger importieren. Erneute Uploads desselben Pakets bleiben lesbar. Der Import verarbeitet fehlende optionale Textbausteinberechtigungen, vorhandene übergeordnete Gruppen sowie zuvor gelöschte globale Konfigurationen und Übersetzungen korrekt.
- Änderungsdatum von Vorlagen nachvollziehen. Auch das erneute Hochladen einer Vorlagendatei aktualisiert das angezeigte Änderungsdatum.
- Datenschutzeinstellung bei der Dokumentgenerierung beachten. Die Einstellung zum Verzicht auf personenbezogene Nutzungsdaten greift nun auch bei serverseitig erzeugten Dokumenten.
Integration und Schnittstellen
Neu
- Einbettende Anwendungen benachrichtigen. Connect kann nach Abschluss oder Abbruch einer Sitzung sowie bei Fehlern konfigurierbare Nachrichten an die umgebende Web-Anwendung senden.
Verbessert
- Datei-Uploads einfacher konfigurieren. Bei der Übergabe generierter Dateien ergänzt primedocs fehlende Dateiendungen und Inhaltstypen anhand des erzeugten Formats. Explizite Vorgaben bleiben erhalten.
Behoben
- Schnittstellen verständlicher anbinden. Die API-Dokumentation zeigt gültige Parameterwerte. Ungültige Anfragen und nicht gefundene Objekte werden mit passenden HTTP-Statuscodes gemeldet. Die MCP-Verbindungsinformationen berücksichtigen den Installationspfad.
- Fehler beim Connect-Sitzungsstart verständlich behandeln. Allgemeine HTTP-400-Antworten werden korrekt verarbeitet, statt einen zusätzlichen unbehandelten Fehler auszulösen.
- Exchange-Konfiguration bereinigt. Die bereits wirkungslose Option
IgnoreSsldes Exchange-Adressproviders entfällt.
Desktop Client
Verbessert
- Felder komfortabler bearbeiten. Der Fields-Editor kennzeichnet ungültige Eingaben direkt. Referenzen auf globalen Code lassen sich in der einfachen Ansicht pflegen. Verweise auf bestehende globale Feldkonfigurationen lassen sich hinzufügen und in einer schreibgeschützten Vorschau ansehen. Kommentare und lesbare Codeblöcke bleiben beim Ansichtswechsel erhalten.
- Konfigurationen schneller schreiben. Die Autovervollständigung unterstützt eigene Felder, Objektfelder und weitere Feldreferenzen. Elementnamen und Attribute werden zuverlässiger vorgeschlagen. Vorhandene XML-End-Tags werden nicht mehr doppelt eingefügt.
- Konfigurationsfehler früher erkennen. Die Prüfung berücksichtigt referenzierten globalen Code und globale Formularübersichten. Meldungen zu unbekannten Funktionen, fehlenden Konfigurationen und fehlerhaften Textbausteinen helfen, die betroffene Stelle zu finden.
- Ungespeicherte Änderungen besser schützen. Vor dem Verwerfen erscheint eine Bestätigung. Werden Änderungen mit der Rückgängig-Funktion vollständig zurückgenommen, verschwindet die Änderungsmarkierung wieder.
- Supportinformationen direkt vergleichen. Der Hilfebereich zeigt die 32- oder 64-Bit-Ausführung von primedocs und Office gemeinsam an.
Behoben
- Serienausgabe und Versand stabiler ausführen. Global abgelegte Formularelemente verhindern die Serienausgabe nicht mehr. Zeilen im Versanddialog lassen sich wieder kopieren und verschieben. Schreibgeschützte Auswahlfelder bleiben gesperrt. Bisher konnten dort vorgenommene Änderungen ins Dokument zurückgeschrieben werden.
- Profile und Formularanzeigen korrekt verwenden. Übersetzte Farbthemen und vorselektierte Organisationseinheiten werden korrekt übernommen. Die Organisationseinheit eines freigegebenen fremden Profils lässt sich nicht mehr über den Warnhinweis ändern.
- SVG-Vorschaubilder vollständig anzeigen. Grafiken werden in den betroffenen Ansichten von Desktop Client, PowerPoint und Outlook sowie beim Einfügen von Bildern in Word nicht mehr am Rand abgeschnitten.
Betrieb und Installation
Verbessert
- Protokollierung beim Server-Update aktualisieren. Geänderte Protokollierungskonfigurationen können beim Update ersetzt oder beibehalten werden. Vor dem Ersetzen wird eine Sicherung angelegt.
- Feldsynchronisierung beschleunigt. Der Abruf von Felddefinitionen und Feldwerten wurde optimiert.
Behoben
- Benutzersynchronisation zuverlässiger steuern. Wird einem Benutzer im Desktop Client über «AD-User zuweisen» ein Verzeichniskonto zugewiesen, fordert das die Synchronisierung dieses Benutzers an. Ein zuvor von der Synchronisierung ausgenommener Benutzer wird damit wieder aufgenommen. Fehlerberichte erscheinen nicht mehr zusammen mit einem widersprüchlichen Erfolgsbericht für dieselbe Quelle.
- Installation und Benutzersynchronisation absichern. Der Installer berücksichtigt die TLS-Vorgaben des Betriebssystems und legt die Anwendungspools als 64-Bit an. Das Server-Update stellt zusätzlich bestehende Pools auf 64-Bit um. Weitere Korrekturen betreffen die Suchabfragen an den Verzeichnisdienst bei der Benutzersynchronisation.
Wichtige Hinweise
Die erweiterte Validierung kann bisher unentdeckte Fehler in globalen Formularübersichten aufzeigen. Betroffene Vorlagen vor dem Einsatz prüfen. Leerzeichen zwischen HTML-Inline-Elementen bleiben nun erhalten. Dadurch kann sich die Ausgabe bestehender Vorlagen ändern.
Einzelne ungültige Anfragen und nicht gefundene Objekte liefern neu HTTP 400 oder 404 statt 500. Integrationen prüfen, die diese Statuscodes auswerten. MCP-Rücksprungadressen müssen einer akzeptierten Registrierung entsprechen.
Die Datenschutzkorrektur gilt für neue Protokolleinträge. Bestehende Einträge werden nicht automatisch bereinigt. Eine benötigte Bereinigung mit dem Support abstimmen.
Das Update-Skript vergleicht die NLog.config jeder Anwendung mit der Fassung aus dem Update-Paket. Weicht sie ab, fragt ein interaktives Update pro Anwendung, ob die Datei ersetzt (mit vorherigem Backup) oder beibehalten wird. Automatisierte Updates (-Force $true) behalten die vorhandene Datei wie bisher bei und geben je betroffener Anwendung eine Warnung aus. Mit -ReplaceNLogConfig $true wird sie stattdessen automatisch ersetzt. Details: primedocs-Server aktualisieren.