Feature Release 4.1.10056.0 (Juli 2026)
Das zweite Feature Release der primedocs 4.1-Linie auf dem Weg zum Release 2026 H2. Im Zentrum stehen die automatische Anmeldung (SSO) über alle Clients, die Klassifizierung von Dokumenten mit Microsoft Purview, gestochen scharfe Vektorgrafiken (SVG), ein deutlich ausgebautes primedocs Connect und datengetriebene Formulare, ergänzt durch viele Verbesserungen und Korrekturen in allen Bereichen.
Highlights
Automatische Anmeldung (SSO)
Anwender müssen sich nicht mehr manuell anmelden: Besteht bereits eine gültige Microsoft-EntraID-Sitzung, startet primedocs direkt im angemeldeten Zustand, ohne Klick auf «Login» und ohne Anmeldefenster. Das gilt für die Web-App und den Desktop Client und neu auch für das eingebettete Office-Add-in und Microsoft Teams. Den grössten Gewinn bringt das in Outlook, wo die Anmeldung bisher am mühsamsten war. Ein bewusster Logout wird respektiert. Kann Microsoft den stillen Login nicht ausführen, erscheint wie gewohnt der interaktive Login. Einrichtung und Funktionsweise beschreibt Single Sign-On (SSO) (siehe auch Wichtige Hinweise).
Dokumente automatisch klassifizieren (Microsoft Purview)
Vertraulichkeitsbezeichnungen (Sensitivity Labels) aus Microsoft Purview lassen sich neu direkt bei der Dokumenterstellung anwenden. Im Formular stehen die für den jeweiligen Benutzer berechtigten Labels als Auswahl bereit. primedocs wendet das gewählte Label serverseitig auf das Dokument an, noch bevor die Datei physisch existiert. Das funktioniert für Word, PowerPoint und Excel und ohne lokales Add-in, sodass auch im Hintergrund erzeugte Dokumente von Anfang an korrekt klassifiziert und, falls das Label es vorsieht, verschlüsselt sind. Die visuelle Darstellung (z.B. Wasserzeichen) übernimmt Office anhand des Labels. Die Konfiguration beschreibt Microsoft Information Protection (MIP) (siehe auch Wichtige Hinweise).

Vertraulichkeitsbezeichnung bei der Dokumenterstellung im Desktop Client wählen.

Dieselbe Auswahl in der Web-App.
Scharfe Logos und Grafiken dank SVG
primedocs unterstützt neu Vektorgrafiken (SVG), damit Logos, Icons und Piktogramme in jeder Grösse und im Druck gestochen scharf bleiben statt zu verpixeln. SVG lässt sich in Organisations- und Benutzerfeldern (Fields, z.B. Logos, Profilbilder) hinterlegen und in die Bildergalerie hochladen, dort zusätzlich die Formate WMF und EMF. Für die Office-Kompatibilität bettet primedocs jede Vektorgrafik zusammen mit einem hochauflösenden PNG-Fallback ein: Office ab 2019 rendert die Vektorgrafik nativ scharf, ältere Versionen zeigen den PNG-Fallback. Als Vektorgrafik eingebettet wird in Word und PowerPoint. In Outlook-Signaturen und in Excel-Kopf-/Fusszeilen wird die SVG mangels Office-Unterstützung in ein PNG umgewandelt.

Vorher: Ein als Pixelbild (PNG) hinterlegtes Logo wird beim Hineinzoomen unscharf.

Nachher: Als Vektorgrafik (SVG) hinterlegt bleibt dasselbe Logo in jeder Grösse gestochen scharf.
primedocs Connect: Anbindung ohne Connect-Format
Drittsysteme lassen sich neu anbinden, ohne selbst das Connect-Format erzeugen zu müssen. Beim Öffnen einer Vorlage über einen Link holt primedocs die benötigten Daten selbst: Das neue ConnectSessionTemplate ruft über einen Initializer automatisch Daten aus externen Quellen ab, mappt sie auf die Formularfelder und startet den Assistenten vorausgefüllt. Das aufrufende System muss nur einen Link mit wenigen Parametern (z.B. einer Dokument-ID) übergeben, die gesamte Integrationslogik liegt in der Vorlage. Zusätzlich kann Connect das erzeugte Dokument neu serverseitig direkt als PDF zurückgeben, mit korrekt eingebetteten Profil- und Organisationsbildern. Erster produktiver Anwendungsfall ist die Anbindung an GEVER-Systeme.
Datengetriebene Formulare aus jeder Datenquelle
Formulare können Einträge neu über frei definierbare Logik bereitstellen und dabei sicherstellen, dass massgebende Daten unverändert bleiben. Der CodeDataProvider führt dazu ein JavaScript-Snippet aus, das die Einträge liefert: berechnet, gefiltert nach den neu unterstützten Suchparametern oder aus beliebiger eigener Logik. Optional kann dieses Snippet auch auf den Daten-Kontext eines Connect-Aufrufs zugreifen ($("Data.…")) und mitgelieferte Daten als gefilterte Auswahlliste anbieten. Für alle Datenschnittstellen gilt zudem: Felder lassen sich schreibgeschützt setzen (ReadOnly), und das manuelle Anlegen von Einträgen lässt sich deaktivieren (DisableManualCreate), wenn die Datenquelle massgebend ist. Objekte und Objektsammlungen lassen sich ausserdem verschachteln.

Der CodeDataProvider durchsucht die mit dem Connect-Aufruf gelieferten Daten und zeigt eine gefilterte Auswahl.
Neue Dokumentationsplattform
Diese Release Notes erscheinen auf der neuen Dokumentationsplattform unter docs.primedocs.io, die im Verlauf dieses Releases live gegangen ist. Die Inhalte sind nach Produktversion getrennt (4.0 / 4.1), auf Deutsch und Englisch verfügbar und um eine schnelle Suche sowie einen Dark Mode ergänzt.
Die neue Dokumentationsplattform unter docs.primedocs.io, hier gleich live eingebettet.
Alle Neuerungen
Web-App
Neu
- Automatische Anmeldung (SSO): Bei bestehender Microsoft-EntraID-Sitzung meldet sich die Web-App automatisch an, mit Fallback auf den interaktiven Login.
- Suchverlauf: Zuletzt gesuchte Begriffe stehen direkt zur Auswahl bereit und lassen sich per Pfeiltasten bedienen.
Verbessert
- Connected Services klarer im Dialog: Aktionen zu Connected Services erscheinen als ein einziger Aktions-Button. Ein nötiger Login wird vorab erkannt und mit einem Schild-Symbol angezeigt, statt erst beim Generieren.
- Standardsprache bei der Dokumenterstellung: Die in den Benutzereinstellungen gewählte Standardsprache wird bei der Dokumenterstellung berücksichtigt.
- Vorlagenänderungen wirken sofort: Änderungen an Vorlagen sind nach dem Speichern unmittelbar aktiv, ein Neustart der App ist nicht mehr nötig.
Behoben
- Stabiler Profilbild-Upload: Ein zu grosses Profilbild führte zu einer Fehlerseite und zum Verlust ungespeicherter Änderungen. Bild-Uploads werden neu vorab auf die Grösse geprüft (Hinweis bzw. Ablehnung), das Formular bleibt nutzbar.
- Profilbilder zuverlässig entfernen und zurücksetzen: Das Entfernen eines Profilbilds und das Zurücksetzen auf das geerbte Bild funktionieren konsistent, etwa für Funktionspostfächer ohne Unterschriftsbild.
- Feinschliff an der Oberfläche: diverse Darstellungskorrekturen, u.a. doppelte Scrollbalken in Dropdowns, Hover und Zentrierung des «Zurück»-Buttons im Dark Mode sowie konsistente Icon-Farben in Light und Dark Mode.
Office Add-Ins
Neu
- Vertraulichkeitsbezeichnungen (Microsoft Purview): Sensitivity Labels direkt bei der Dokumenterstellung setzen, berechtigungsgefiltert und serverseitig angewendet, für Word, PowerPoint und Excel.
Verbessert
- «Design konvertieren» in PowerPoint: Nicht-Platzhalter-Elemente (Diagramme, Tabellen, Bilder, Textboxen) werden proportional auf die Foliengrösse der Zielvorlage skaliert und ragen nicht mehr über den Folienrand hinaus. Das Seitenverhältnis bleibt erhalten.
- Textbausteine mit Diagrammen schneller: Das Erstellen und Bearbeiten von Diagramm-Textbausteinen verzögerte sich um rund 10 Sekunden. Der Ablauf ist jetzt so schnell wie bei anderen Textbaustein-Typen.
Behoben
- Signatur bei früher Empfängereingabe (Outlook Web/New): Wird ein interner Empfänger eingetragen, bevor das Add-in fertig geladen ist, wird jetzt zuverlässig die korrekte interne Signatur gesetzt statt der externen Standardsignatur.
- Autosignatur nachträglich aktivieren (Outlook Classic): Wird die Autosignatur-Checkbox im Menüband nachträglich aktiviert, wird eine bereits eingefügte Signatur korrekt aktualisiert.
- Signatur bei Funktionspostfächern (Outlook Classic): Das Vorlagen-Flag «Signatur deaktivieren» wird neu auch beim Wechsel des Absenders auf ein Funktionspostfach respektiert.
- «Folien extrahieren» speichert die richtige Präsentation (PowerPoint): «Folien extrahieren» speichert neu die extrahierten Folien statt der Ursprungspräsentation. Im Versand-Dialog ist «Senden» die Standardaktion.
- Geschützte Dateien mit reinen Leserechten (PowerPoint): Purview-geschützte Dateien führten bei Nutzern mit reinen Leserechten zum Absturz. Dieser Fall wird jetzt abgefangen.
- Hinweis statt Fehler beim Binden: Sind keine Platzhalter zum Binden verfügbar, erscheint neu eine verständliche Meldung statt einer Fehlermeldung.
- «Feld binden» in fremden Inhaltssteuerelementen (Word): Steht der Cursor in einem nicht von primedocs erzeugten Inhaltssteuerelement (etwa einem über die Word-Entwicklertools eingefügten Bildsteuerelement), bricht «Feld binden» nicht mehr ab. In einem RichText-Steuerelement ohne primedocs-Kennzeichnung wird neu ein verschachteltes Inhaltssteuerelement eingefügt. Bei anderen Typen (Bild, Nur-Text, Datum) erscheint eine verständliche Meldung.
- Textbausteine ohne offenes Dokument (Word): Das Einfügen eines Textbausteins ohne geöffnetes Dokument beendet den Vorgang jetzt kontrolliert, statt Word zum Absturz zu bringen.
- Textbaustein «unformatierter Text» anlegen: Der OK-Button blieb beim Anlegen deaktiviert. Der Fehler ist für Word und Outlook behoben.
- Content Controls in Kopf- und Fusszeilen (Word): Das Aktualisieren von Adress-Content-Controls in Haupttext und Kopf-/Fusszeile stürzte ab, wenn ein abhängiges inneres Element bereits entfernt war. Dieser Fehler ist behoben.
Vorlagen & Dokumenterstellung
Neu
- Vektorgrafiken (SVG) in Bildfeldern: SVG für Organisations-, Benutzer- und Profilbilder, WMF/EMF in der Bildergalerie, mit automatischem PNG-Fallback für ältere Office-Versionen.
- Logikbasierte Datenlisten mit dem CodeDataProvider: Der CodeDataProvider führt ein JavaScript-Snippet aus, um Einträge bereitzustellen, und unterstützt neu Suchparameter sowie optional den Zugriff auf den Connect-Datenkontext (
$("Data.…")). Felder lassen sich schreibgeschützt setzen (ReadOnly) und das manuelle Anlegen von Einträgen deaktivieren (DisableManualCreate). - Dynamische Textbausteine mit dem DynamicSnippet: Der neue Field-Typ stellt Textbausteine bereit, die vom vollen Datenkontext des Dokuments abhängen (Formulareingaben, Profil, Sprache) und sich bei einem Formular-, Profil- oder Sprachwechsel automatisch aktualisieren. Sie erscheinen im Snippet-Bereich in der Gruppe «Dynamische Textbausteine» und optional als AutoText. Die Funktion ist in Word verfügbar.
- Verschachtelte Objekte in Formularen:
ObjectundObjectCollectionlassen sich neu innerhalb vonObjectundObjectCollectionverschachteln. - Felder schützen oder ausblenden: Forms-Wertelemente (Text, Choice, YesNo, Date) lassen sich über
ReadOnlyschützen oder überHiddenausblenden. Vorbefüllte Felder bleiben sichtbar, aber unveränderbar, reine Datenfelder bleiben verborgen. - Datums- und Auswahlfelder in Excel-Kopf-/Fusszeilen: In Excel-Kopf- und Fusszeilen lassen sich neu auch Datums- und Choice-Felder binden (bisher nur Textfelder). Bei einem nicht definierten Feld erscheint eine aussagekräftigere Meldung.
- Dynamische Tabellenzeilen als Textbaustein-Platzhalter: Per Builder erzeugte
WordTableRowslassen sich neu als Textbaustein-Platzhalter übergeben. - Tastenkombinationen von Formatvorlagen vererben: Eine Style-Vorlage gibt ihre Word-Tastenkombinationen neu an die darauf basierenden Vorlagen weiter. Die Option lässt sich unabhängig von den Style Pane Options setzen. Übernommen werden nur Tastenkombinationen, deren Formatvorlage im generierten Dokument vorhanden ist.
- Info-Texte als Link: Ein Info-Element im Formular lässt sich über
Linkbzw.translate-Linkals klickbarer Hyperlink darstellen. Akzeptiert werden nurhttp- undhttps-URLs. Im Web öffnet der Link in einem neuen Tab, im Desktop Client im Standardbrowser.
Verbessert
- Nicht-blockierende Pflichtfeld-Prüfung: Ein von einer Datenschnittstelle nicht geliefertes Pflichtfeld blockiert nicht mehr die ganze Suche. Ergebnisse werden geladen, fehlende Pflichtwerte hervorgehoben, nur das finale Bestätigen bleibt gesperrt. Gilt in Web-App und Desktop Client.
- Fremde Tabellen-Inhaltselemente bleiben erhalten: Beim Bereinigen von WordContent bleiben nicht von primedocs erzeugte TableRow-Inhaltselemente erhalten. Tabellenstruktur und gesperrte Inhalte gehen nicht verloren.
- Fremde Content Controls beim Einfügen: Subset-Dokumente mit fremden
primedocs.Field-Tags lassen sich wieder via WordContent einfügen. Fremde Inhaltselemente werden entfernt statt die Generierung zu blockieren. - «Konfiguration testen» zeigt echte Werte: Fehlende Serialisierer und Validierungslücken in mehreren Modulen der globalen Konfiguration (u.a. Output, SuccessorDocument) sind behoben. Die Testansicht zeigt die tatsächliche Konfiguration.
Behoben
$.createAutoMapping()bei Punktnotation: Die Auflösungsreihenfolge ist korrigiert, sodass das automatische Platzhalter-Mapping jetzt auch bei Feldnamen mit Punktnotation funktioniert.- Snippet-Blöcke in nicht aktualisierbaren WordContents: Ein WordContent mit
word-UpdateBehavior="Disable"und einem SnippetBlockPlaceholder liess sich nicht korrekt aktualisieren. Auch der sporadische Fehler «Object has been deleted» ist behoben. - Listenformatierung beim Einfügen: Beim Einfügen von Inhalten mit Listenformatierung trat bei leerer Numbering-Part eine Ausnahme auf. Dieser Fall wird jetzt robust behandelt.
- Ausgeblendete Tabellenzeilen bleiben ausgeblendet: Per Flag ausgeblendete Tabellenzeilen wurden nach Speichern und erneutem Öffnen wieder sichtbar (ohne Inhalt). Das Ausblenden ist jetzt dauerhaft.
Administration & Web-Admin
Neu
- Textbaustein-Metadaten über die Admin-API: Metadaten von einzelnen Textbausteinen (Name, Schlüssel, Sortierung, Berechtigungen, Lokalisierungen) lassen sich über die Admin-API lesen und ändern, als Grundlage für das Textbaustein-Management im Web-Admin.
Verbessert
- Schnelleres Laden des Admin-Dashboards: Der Health-Check-Pfad beim initialen Laden wurde entlastet. Das Dashboard öffnet spürbar schneller, besonders bei vielen Datenquellen.
Behoben
- Snippet-Export nur der gewählten Einträge: Beim Export wurden bisher alle Textbausteine im Ordner samt Unterordnern exportiert. Neu werden ausschliesslich die gewählten Einträge exportiert.
- Snippet-Nutzung in Outlook-Classic-Vorlagen: Die Auswertung der Textbaustein-Nutzung erkennt neu auch in Outlook-Classic-Vorlagen verwendete Textbausteine.
- Package-Import meldet keine falschen Änderungen: Der Blob-Vergleich beim Import nutzt neu den virtuellen Pfad und meldet keine fälschlichen Änderungen mehr.
- Export sehr grosser Datenbanken: Der ZIP-Export von Datenbanken über 1 GB bricht nicht mehr mit einem Speicherfehler ab.
- Seitenweises Laden der Administrationslisten: Das Blättern in den Listen für Benutzer, Gruppen, Rollen, Organisationseinheiten, App-Benutzergruppen und Snippet-Gruppen wird neu vollständig auf dem SQL Server ausgeführt statt im Speicher der Web-API. Das entlastet grosse Datenbestände deutlich. Zusätzlich ist die Sortierung über Seitengrenzen hinweg stabil, sodass kein Eintrag doppelt erscheint oder fehlt.
- Klare Rückmeldung beim DACPAC-Export: Fehlt ein Hintergrund-Job, erscheint neu eine klare Rückmeldung statt eines internen Fehlers.
Integration & Schnittstellen
Neu
- Connect gibt PDF serverseitig zurück: primedocs Connect kann das erzeugte Dokument direkt als PDF zurückgeben, inklusive eingebetteter Profil- und Organisationsbilder.
- ConnectSessionTemplate mit Daten-Vorladen: Beim Öffnen einer Vorlage werden Daten aus Drittsystemen automatisch geladen und Formularfelder vorbefüllt.
- Dokumente serverseitig aktualisieren (
/Update): Ein bestehendes, mit primedocs erzeugtes Dokument lässt sich neu serverseitig über Connect aktualisieren, mit optionaler PDF-Rückgabe und Sprachüberschreibung. Nicht mitgelieferte Werte bleiben erhalten. Das Dokument wird per Multipart, als Base64 im Connect-XML oder über eine freigegebene Remote-Quelle übergeben. Die fachlichen Details beschreibt Aktualisieren von Dokumenten. - Formulardialog bei Connect überspringen: Mit
HideDialogOnConnect="true"wird der Formulardialog bei Connect-Aufrufen übersprungen, und die Validierung läuft direkt. - Berechtigungen für Organisationseinheiten per API: Die Admin-API unterstützt für Organisationseinheiten neu das Verwalten von Zugriffsberechtigungen (Lesen, Hinzufügen, Entfernen).
- Info-Seite für den MCP-Server: Der MCP-Dienst bietet neu eine anonym erreichbare Info-Seite mit dem Katalog der verfügbaren MCP-Tools, sodass erkennbar ist, ob der Dienst läuft.
Behoben
- Datumsformat in serverseitig erzeugten PDFs: Datengebundene Datumsfelder werden neu gemäss Dokumentsprache formatiert statt gemäss Serversprache.
- Connect-Commands zuverlässiger: Reihenfolge und Fehlerbehandlung der Connect-Commands (Dialoganzeige, Abbruch, Fehler bei Ausgabefeldern) funktionieren korrekt.
- Falsche Datenformate aus Drittsystemen: Liefert ein externes System Werte im falschen Format (z.B. «Yes» statt eines Boolean), werden diese neu beim Laden geprüft bzw. ignoriert, statt erst bei der Generierung zu scheitern.
- Dokument aktualisieren statt neu erstellen (Legacy-Connect): Ist eine Ablageadresse vorhanden, aktualisiert der Legacy-Connect ein bestehendes Dokument, statt ein neues zu erstellen («Daten nachtragen» aus GEVER-Systemen).
- Schlüssel pro Datenquelle für Connected Services: Der symmetrische Schlüssel wird neu pro Datenquelle frisch geladen. Connected Services und serverseitige Connect-Sessions funktionieren in Umgebungen mit mehreren Mandanten zuverlässig.
- Vorlagenberechtigungen bei der Vorlagenabfrage:
/Connect/Templatesberücksichtigt neu die Verwendungsberechtigung des Zielbenutzers und seiner Verzeichnisgruppen. Bisher konnten Vorlagen zurückgeliefert werden, für die der Zielbenutzer keine Berechtigung besass. Der Endpunkt verhält sich damit konsistent zur Vorlagenbibliothek (siehe Wichtige Hinweise). - Technische Benutzer in Multi-Tenant-Umgebungen: Aufrufe der Connect- und Common-Endpunkte mit einem technischen Benutzer (Client Credentials) scheitern in Umgebungen mit mehreren Mandanten nicht mehr mit einem internen Fehler. Die Mandanten-Datenbank wird über den
datasourceIdim Aufrufpfad bestimmt. Die Autorisierung der Endpunkte bleibt unverändert.
Desktop Client
Neu
- Automatische Anmeldung (SSO): automatischer Login bei bestehender EntraID-Sitzung, mit Fallback auf den interaktiven Login.
- Desktop- und Serverversion im Hilfebereich: Der Hilfebereich zeigt Desktop- und Serverversion gemeinsam an, damit dem Support nicht versehentlich die falsche Version gemeldet wird.
- Forms-Testdaten-Generator: Beim Testen einer Vorlage füllt ein Klick alle Formularelemente mit sinnvollen Testwerten (Text, Auswahl, Ja/Nein, Datum, Einzel- und Sammelobjekte), um Layout- und Logiktests zu beschleunigen.
Verbessert
- XML-Editor: Der Editor erkennt selbstschliessende Elemente korrekt und kennzeichnet Attribute in der Autovervollständigung als Pflicht oder optional.
- Validierung der globalen Konfiguration: Zirkuläre Referenzen werden erkannt, doppelte IDs und XML-Fehler nicht mehr mehrfach gemeldet, «Dokument testen» und «Konfiguration testen» sind konsistenter. «Konfiguration testen» ist bei ungespeicherten Änderungen deaktiviert.
- Schnellere Suche bei sehr vielen Vorlagen: Die Suche im Client ist bei sehr grossen Vorlagenbeständen deutlich schneller.
- Hinweise zum DomainFilter: Der DomainFilter erhält einen erklärenden Tooltip, und ein Hinweis kennzeichnet die für «Classic» relevante Einstellung.
Behoben
- Anmeldung und Abmeldung stabiler: Fehler nach mehrfachem Ab- und Anmelden sind behoben, SSO ist zuverlässiger und protokolliert mehr Informationen. Ebenfalls behoben sind unerwartete Abmeldungen in unregelmässigen Abständen, nach denen der Client teilweise längere Zeit abgemeldet blieb: Neu ist die gespeicherte Sitzung die verbindliche Quelle, Anmeldung, Erneuerung und Abmeldung laufen auch über mehrere gleichzeitig geöffnete primedocs-Instanzen hinweg serialisiert, und vorübergehende Störungen wie Netzwerkfehler oder eine kurz nicht erreichbare Anmeldung beenden die Sitzung nicht mehr. Beendet wird sie nur noch, wenn die Anmeldung tatsächlich ungültig ist.
- MySQL-Adressquellen ohne installierten Provider: Eine gegen MySQL konfigurierte SQL-Adressquelle meldet keinen unspezifischen Fehler mehr, wenn der Datenbankprovider auf dem Arbeitsplatz nicht registriert ist. Der Provider
MySqlConnectorwird neu mit dem Client ausgeliefert, Providernamen werden unabhängig von Gross- und Kleinschreibung aufgelöst, und bei fehlender oder unbekannter Konfiguration erscheint eine aussagekräftige Meldung. Bestehende Konfigurationen mit dem älteren Providernamen laufen unverändert weiter. - Attribut-Vervollständigung im XML-Editor: Die Vervollständigung schlägt neu die Attribute jenes Elements vor, in dessen Start-Tag der Cursor steht, statt überall die Attribute des Wurzelelements. In CDATA- und JavaScript-Blöcken erscheint bewusst kein Vorschlag mehr.
- Import fehlerhafter Vorschaubilder: Passt der Inhalt einer Bilddatei nicht zu ihrer Endung (etwa eine in
.xpsumbenannte PowerPoint-Datei), stürzt der Client beim Import eines Vorschaubilds im Vorlageneditor nicht mehr ab. Stattdessen erscheint eine verständliche Fehlermeldung. - Suche nach Vorlagen-ID: Die Suche nach einer in den Vorlagendetails hinterlegten Vorlagen-ID brachte den Client zum Absturz. Dieser Fehler ist behoben.
- Zusätzliche Profile ohne Berechtigung: Zusätzliche Profile mit entzogener Berechtigung werden bei der Dokumenterstellung sauber übersprungen, statt einen blockierenden Fehler auszulösen.
- Rollen bleiben beim Kopieren eines Profils erhalten: Beim Kopieren eines Profils bleiben die den zusätzlichen Profilen zugewiesenen Rollen erhalten, sodass die rollenbasierte Vorauswahl (
PreselectByRole) auch für kopierte Profile funktioniert. - Kein leerer Formulardialog: Vorlagen ohne Formularfelder (z.B. PowerPoint-Präsentationen) öffnen keinen leeren Formulardialog mehr.
- Weniger Last beim Parallelstart auf Terminalservern: Der gleichzeitige Start vieler Sitzungen erzeugte kritische CPU-Lastspitzen. Die Initialisierung wurde entschärft.
Betrieb & Installation
Verbessert
- Effizientere Synchronisierung: Der Blob-Sync lädt nur noch tatsächlich geänderte Daten und entlastet damit den SQL Server deutlich.
Behoben
- Health-Monitor meldet Adressprovider korrekt: Nach der Umstellung auf .NET 10 meldeten Health Monitors «no available address providers». Die fehlende Abhängigkeit wird neu mitausgeliefert, der Health-Status ist wieder korrekt.
- Automatisches Offboarding deaktivierter Benutzer: Benutzer, die im Verzeichnisdienst noch vorhanden, dort aber deaktiviert sind, werden nicht mehr zur Löschung vorgemerkt. Vorgemerkt werden neu ausschliesslich Benutzer, die im Verzeichnisdienst nicht gefunden wurden (siehe Wichtige Hinweise).
- Benutzersynchronisierung stabiler: Drei Fehler in der Synchronisationslogik sind behoben. Bei der HTTP-Datenquelle wurde eine konfigurierte Windows-Domäne nicht angewendet, sodass die Anmeldung ohne Domäne erfolgte. Bei LDAP/AD werden Filterwerte neu gemäss RFC 4515 maskiert. Eine fehlende Eigenschaft beim Zuordnen von Claims bricht den Synchronisationsjob nicht mehr ab.
Wichtige Hinweise
Dieses Feature Release enthält keine Breaking Changes. Zwei neue Funktionen erfordern eine einmalige Konfiguration, bevor sie genutzt werden können, und zwei Fehlerbehebungen ändern bestehendes Verhalten:
Die automatische Anmeldung muss pro Organisation in Microsoft EntraID konfiguriert werden. Ist sie nicht konfiguriert oder schlägt sie fehl, greift weiterhin der gewohnte interaktive Login.
Für die Klassifizierung mit Microsoft Purview muss die Anbindung an die Microsoft Graph API eingerichtet sein. Der primedocs Support unterstützt bei der Einrichtung.
/Connect/Templates prüft neu die Verwendungsberechtigung des Zielbenutzers. Vorlagen, die bisher trotz fehlender Berechtigung zurückgegeben wurden, erscheinen nicht mehr in der Antwort. Integrationen, die sich auf den bisherigen Umfang der Antwort verlassen, vor dem Update prüfen.
Für das Vormerken zur Löschung ist neu zwingend, dass der Benutzer im Verzeichnisdienst nicht gefunden wurde. Im Verzeichnis vorhandene, aber deaktivierte Benutzer werden dadurch nicht mehr automatisch gelöscht. Wer deaktivierte Benutzer bewusst entfernen möchte, tut dies über das Verzeichnis oder manuell in primedocs.