Designkonvertierung (DesignConversion)
Zweck und Einsatz
Die Design-Konvertierung überführt Folien aus fremden PowerPoint-Präsentationen automatisch ins eigene Corporate Design. Diese Dokumentfunktion steht in PowerPoint-Inhaltsvorlagen zur Verfügung und macht die Vorlage zum möglichen Konvertierungsziel: Startet ein Benutzer in PowerPoint die Design-Konvertierung, stehen genau jene Vorlagen zur Auswahl, auf denen diese Dokumentfunktion aktiviert ist.
Welche Folienlayouts der Quell-Präsentation auf welche eigenen Layouts abgebildet werden, wird in der zugehörigen Master-Vorlage definiert — über DesignConversionMappings und IsDesignConversionFallback in der Dokumentfunktion Folienlayout. Dort ist auch der Ablauf der Konvertierung beschrieben.
Abweichende Foliengrösse
Unterscheidet sich die Foliengrösse der Zielvorlage von der Quellpräsentation, werden alle Elemente ausserhalb von Platzhaltern — Diagramme, Tabellen, Bilder, Textfelder, Formen — auf die Zielgrösse skaliert und anschliessend auf der Folie zentriert.
Dabei gilt:
- Es wird ein einheitlicher Skalierungsfaktor verwendet (das kleinere der beiden Seitenverhältnisse), damit das Seitenverhältnis der Elemente erhalten bleibt und nichts über den Folienrand hinausragt.
- Platzhalter werden nicht skaliert. Ihre Position und Grösse kommen aus dem Layout der Zielvorlage.
- Gruppen werden als Einheit skaliert; die enthaltenen Elemente folgen der Gruppe automatisch.
- Absolut gesetzte Schriftgrössen und Abstände werden mitskaliert, damit Text im gleichen Verhältnis zur Form bleibt. Prozentual definierte Abstände bleiben unverändert, da sie sich ohnehin auf die Schriftgrösse beziehen.
- Ist die Foliengrösse identisch, findet keine Skalierung statt.
Grundaufbau
<DesignConversionConfiguration>
</DesignConversionConfiguration>
Bereits die leere Konfiguration aktiviert die Vorlage als Konvertierungsziel.
Attribute
| Attributname | Beschreibung |
|---|---|
ShowForms (optional) | Steuert, ob während der Konvertierung der Forms-Dialog der Vorlage angezeigt wird, damit vorbelegte Werte geprüft und ergänzt werden können. Standardwert: false — die Dialoge werden übersprungen. |
Elemente
FormsMapping
Ordnet Metadaten der Quell-Präsentation den Forms-Feldern der Vorlage zu. Die zugeordneten Werte stehen bei der Generierung als vorbefüllte Forms-Felder bereit — für den Benutzer sichtbar, wenn ShowForms="true" gesetzt ist.
<DesignConversionConfiguration ShowForms="true">
<FormsMapping>
<Map Source="Title" Target="Subject" />
<Map Source="Date" Target="Date" />
<Map Source="Footer" Target="Footer" />
</FormsMapping>
</DesignConversionConfiguration>
Attribute für Map
| Attributname | Beschreibung |
|---|---|
Source | Metadatum aus der Quell-Präsentation. Mögliche Werte: Title, Date, Footer. |
Target (erforderlich) | Id des Forms-Feldes, in das der Wert geschrieben wird (ohne Forms.-Präfix). |
SourceValue (optional) | Fixwert, der anstelle eines Source-Metadatums zugewiesen wird. |
SourceExpression (optional) | JavaScript-Ausdruck zur Berechnung des Wertes. |
When (optional) | Bedingung; das Mapping wird nur ausgeführt, wenn sie erfüllt ist. |
Mit If-Elementen (Attribut Condition) können innerhalb von FormsMapping mehrere Map-Elemente an eine gemeinsame Bedingung geknüpft werden.